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Mein Name ist Sophie Bauernschmitt. Ich bin im Januar 15 Jahre alt geworden und besuche das Gymnasium Fränkische Schweiz in Ebermannstadt.

Seit meinem zweiten Lebensjahr hatten wir immer einen Hund um uns, und in den verbleibenden 13 Jahren gab es nur drei Monate, in denen das nicht so war. Wie gesagt, als ich zwei Jahre alt wurde, kam unser erster Hund, eine damals schon viermonatige Golden Retrieverhündin namens Jana, zu uns. Sie war ein unheimlich ausgeglichenes, ruhiges  und liebenswertes Geschöpf. In ihrem siebten Lebensjahr erkrankte sie leider an Nierenversagen, was zur Folge hatte, dass wir sie schweren Herzens einschläfern lassen mussten.

 Nach drei Monaten beschlossen wir, der hundelosen Zeit ein Ende zu bereiten: Ebony, eine altdeutsche Schäferhundhündin, holten wir genau acht Wochen nach ihrer Geburt bei ihrer Züchterin in Neuenkirchen ab. Ebony war so ziemlich der verspielteste Welpe, den man sich vorstellen kann, und ich war überglücklich, eine so tolle Spielgefährtin gefunden zu haben ;)

 Ebony und meine Mutter stürzten sich in den Hundesport, und sowohl mein Vater als auch ich waren bei jedem Training mit von der Partie. Eineinhalb Jahre nachdem Ebony zu uns gestoßen war, beschlossen wir, uns einen Zweithund anzuschaffen, mit dem mein Vater ebenfalls die Sportart Obedience betreiben wollte, da meine Mutter niemand anderes mit ihrer heißgeliebten Ebony trainieren lassen wollte...

Jedenfalls fuhren wir wieder nach Neuenkirchen, um uns bei Ebonys Züchterin einen  kleinen Schäferhundrüden zu holen, (wobei mich die Vorstellung, Lennox sei ein Hund, nicht sonderlich überzeugen konnte. Meiner Meinung nach war und ist er im Geheimen ein kleiner Bär...)

Leider waren meine Chancen, Lennox zum Spielen zu bringen, nicht so groß wie damals die bei Ebony; immerhin hatte Lennox ja schon einen Artgenossen zum Spielen (besser gesagt: zum Nerven;)

 

Im Septemper 2009 erfüllte sich mein wohl größter Herzenswunsch: Ich bekam mein eigenes kleines “Fellmonster”

Aber der Reihe nach.

Die Obediencetrainerin meiner Eltern, die auch Border Collies und Old English Sheepdogs (aus der Alten Noris)  züchtet, erwartete einen Wurf Border Collies! Am 17 Septemper 2009 war es dann endlich soweit- die Babys wurden geboren!!!!

Schon zwei Tage nach der Geburt durften wir die Babys bestaunen!

“Mein” Baby konnte ich an diesen Tag allerdings noch nicht aussuchen (ich fand sie alle gleichermaßen goldig)

Beim dritten Besuch bei den Welpen stand es dann aber fest: “D5”, ein kleiner Rüde, sollte es sein! Ein Name war dann auch bald gefunden - Der kleine Prinz BC aus der Alten Noris “LINUS”

Ich durfte Linus so oft ich wollte besuchen (was ich auch wöchentlich tat). Beim Anfüttern und beim Chip-Setzen durfte ich auch dabei sein!

Als die Welpen sieben Wochen alt waren, unternahmen wir mit unserer Züchterin einen Ausflug zum Papa der kleinen www.sehner-bayern.de

Wir durften Lynmar Jim bei seiner Arbeit an den Schafen beobachten. Die Welpen sahen zum ersten mal Schafe, Rinder und Geflügel!

Als er genau acht Wochen alt wurde, nahmen wir unserem kleinen Familienzuwachs  mit zu uns nach Hause. Während der Heimfahrt schlief Linus eingekuschelt auf meinen Schoss. Daheim angekommen erkundete er seine neue Umgebung, machte sich mit den Schäferhunden bekannt und frass dann genüsslich sein Futter. Die Nacht verbrachte er ohne einen Mucks in seiner Box.  Bei unseren häufigen Besuchen bei seiner Züchterin war er mir immer sehr ruhig vorgekommen, doch am Morgen zeigte er uns , dass er auch anders konnte.....

Tatsächlich ist er wilder, frecher und verspielter, als Ebony und Lennox in ihrem Welpenalter zusammen. Ebony liebte unseren Border Collie sofort heiß und innig, Lennox war er jedoch zunächst etwas suspekt (vermutlich war er durch seinen Verdacht, in Wirklichkeit eine Katze vor sich zu haben, da ein so winziges Exemplar der Gattung Hund nicht existieren konnte, beeinflusst). Als sich Lennox’ Verdacht jedoch in Luft auflöste, wurde auch er Feuer und Flamme für unser schwarz-weißes Monster.

Inzwischen hat Linus hier alles und jeden im Griff!

Lennox ist sein großes Vorbild - Ebony ist für die Kuscheleinheiten zuständig und überhaupt befürchte ich, dass sich das kleine Borderle für einen Schäferhund hält!

 

Ich kann mir ein Leben ohne Hunde gar nicht vorstellen, und ich bin mir sicher, dass mein Leben ohne meine drei Babys auch nur halb so schön wäre